Die Karamellgebäck-Problematik
Kennt ihr Karamellgebäck? Kennste? Kennst? Das ist der süße Keks, den man zum Kaffee serviert bekommt. Die Anwendung ist abhängig vom Konsument. Man kann tunken oder ihn vor oder nach dem Genuss des Getränks trocken futtern. Ich allerdings bin der Meinung, dass beim Urknall die Materie, Antimaterie, Kaffee und Karamellgebäck entstanden sind. Das eine geht mit dem anderen eine Symbiose ein. Der geschmackliche Orgasmus der sich im Mund auftut, wenn man ein Stück von dem Gebäck mit einem Schluck Kaffee runterspült ist einfach herrlich. Nur blöd, dass es eine Verschwörung der Karamellgebäckindustrie die Größe scheinbar so runtergenormt hat, dass man sich damit nicht übersättigen kann um nicht Gefahr zu laufen, dass dem Konsument die Lust darauf vergeht.
Was bleibt uns also anderes übrig? Ich für meinen Teil Versuche die Art und Weise des Konsums zu perfektionieren. Ich stelle das Mischverhältnis so ein, dass ich für den kompletten Kaffee immer einen Happen vom Keks habe. Das sieht mit unter recht komisch aus. Mein Fahrer hat mich heute gegen Ende des Kaffees etwas verstört angeguckt und mir vorwurfsvoll die Worte: “Du hast den Keks immer noch nicht aufgegessen?” Ich glaube ich werde bei meinem nächsten besuch in der Metro so einen 12 Kilo Sack mit Karamellgebäck kaufen. Und dann werden alle neidisch auf mich sein. Anschließend werde ich mit einem Wahnwitzigen Plan die Weltherrschaft an mich reißen. Dann ziehe ich meinen Pyjama an, trinke ein Glas warme Milch und lege mich zu meinem Teddy ins Bett.



Dezember 15th, 2009 um 00:14
Viel spass mit deinen Keksen!
Für mich bitte nen 12kilo sack Kaffee! ;-) Gerne auch ohne Keks…
Dezember 15th, 2009 um 03:33
du solltest noch in betracht ziehen “spekulatius” mit ins boot zu nehmen :)
Dezember 15th, 2009 um 08:57
Hm, an Weihnachten eine nicht zu verachtende Idee…