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Spinatpfannkuchen

Januar 12th, 2010 · 17:52 h

Hallöschen. Neues Rezept. Spinatpfannkuchen. Gute Sache. Gibt zwei Möglichkeiten. Eines der wenigen Gerichte, bei denen man neben den Zutaten sogar die Zubereitungszeit wählen kann. Quick’n Dirty oder langsam und lecker.

Unter Spinatpfannkuchen versteht man gerollte, mit Rahmspinat gefüllte Pfannkuchen übergossen mit einer leckeren Tomatensauce. Und genau da liegt das Geheimnis der Zubereitungszeit. Die Tomatensauce kann man enteder fertig in Pulverform kaufen, oder selber machen. Natürlich schmeckt es selbergemacht mit frischen, pürrierten Tomaten am besten, ich habe aber einen Mittelweg genommen und die Tomatensauce aus fertig gekauften passierten Tomaten gemacht. Die Zubereitung von Pfannkuchen und Spinat geht schnell. Zunächst die Zutaten für 6 Spinatpfannkuchen (Reicht für zwei hungrige):

  • 500g Rahmspinat
  • Olivenöl
  • 500ml passierte Tomaten
  • 1 kl. Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (kann auch weggelassen werden)
  • 1TL Gemüsebrühe
  • 5 Blätter frischer Basilikum
  • Oregano
  • ca. 40ml Schlagsahne
  • 200g Mehl
  • 400ml Milch
  • 5 Eier
  • 1EL Zucker
  • Salz

Los gehts: Zuerst kümmern wir uns um die Tomatensauce. Wir schnappen uns die Zwiebel, schälen sie, und schneiden sie in kleine Würfel. Einen Topf auf den Herd, zwei EL Olivenöl rein, erhitzen und die Zwiebeln dazu. Wenn die Zwiebeln anfangen glasig zu werden kommen die passierten Tomaten dazu. Den Herd etwas runterregeln, sonst brennt die Sauce an und spitzt überall in der Küche rum. Einen TL Gemüsebrühe dazugeben und umrühren. Dann gehts an den Knoblauch. Die Zehe von der Schale befreien und mit einem großen scharfen Küchenmesser in kleine Stücke hacken und in die Sauce schmeißen. Das ganze auch wirklich erst unmittelbar vor dem hinzugeben zerhacken, da Knoblauch mit Sauerstoff reagiert und bitter wird. Dann kommt noch etwa ein TL Salz und ne ordentliche Portion Pfeffer in die Sauce. Was fehlt noch? Sahne. Einen Schuss Sahne dazugeben (ich kann nur schlecht abschätzen wie viel. Bei mir wars etwa so ein viertel Becher. Die Sauce dürfte nun etwas heller geworden sein, und nicht mehr so schön “Tomatig” aussehen. Um das zu ändern geben wir wieder zwei bis drei TL Tomatenmark hinzu. Fast fertig. Das Tomatenmark unter leichtem köcheln unterrühren und anschließend den frischen Basilikum suchen. Bei dem suchen wir uns fünf hübsche Blätter und zupfen die vom Stiel ab. Den Basilikum auhäufen und mit dem großen Küchenmesser zerhacken. Da dabei einiges von den guten Aromastoffen verloren geht, sollte man es mit dem Zerhacken nicht übertreiben. Den Basilikum zur Soße geben, durchrühren, wer hat darf noch etwas Oregano aus der Dose hinzugeben und fertig ist die Soße. Das ganze vom Herd nehmen.

Weiter gehts mit dem Pfannkuchenteig. Der ist schnell gemacht. Die 200g Mehl in eine große Schüssel geben, die 400ml Milch dazu und es dem Mitbewohner zum rühren geben. Die geschichte muss “glatt” geschlagen werden, also so lange rühren bis keine Klumpen mehr drin sind. Währenddessen fünf Eier in einer Schüssel, oder wer hat in einem Shaker durchmixen und in die große Schüssel geben. Dann kommt noch der EL Zucker und etwas Salz dazu. Weiterrühren. Wenn das ganze eine schöne Homogene Masse ist, ist der Teig auch fertig. Bevor man anfängt den in der Pfanne zu brutzeln, ist es sinnvoll sich um den Spinat zu kümmern.

Der Spinat: Packung auf, Spinat in Topf, bei kleiner Hitze erhitzen und des öfteren mal durchrühren.

Während der Spinat so vor sich hin macht, bleibt Zeit für die Pfannkuchen. In einer Pfanne ein kleines Stückchen Butter schmelzen und dann den Teig ausbacken. Sollte jeder hinbekommen. Aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Mehr ist es an und für sich nicht. Sollte die Tomatensauce mittlerweile wieder ausgekühlt sein, kann man die nochmal schnell auf einer Herdplatte aufkochen.

Die Pfannkuchen und der Spinat sollten etwa gleichzeitig fertig sein. Einen Pfannkuchen nehmen und an einem Ende auf der Breite Spinat auftragen. Zusammenrollen, Tomatensauce drüber, fertisch.

Guten unso…

(Achja, bei dem Bild hab ich etwas geschummelt. Das ist schon von meinem ersten Versuch mit einer Fertigsauce. Hat aber auch geschmeckt.)

2010

Januar 1st, 2010 · 20:59 h

Frohes neues ihr Saufnasen! Ich hab nichts zu berichten. Silvester war toll. Illegale Böller sind auch toll. Burnouts sind toll. Menschen die Böller in das Auto schmeissen sind nicht toll. Aber Silvester ist toll. Aufräumen ist blöd. Erstrecht, wenn hinterher nur eine Handvoll von denen da ist, die davor die Sauerei verursacht haben.

Egal. Nen Jahresrückblick oder ne Vorschau gibts vielleicht noch, wenn ich Lust habe. Ich hab was besseres. Wer kennt den Dramatic Chipmunk? Ich kann euch in diesem Zusammenhang das Video nicht vorenthalten:

Die MI

Dezember 19th, 2009 · 16:01 h

Wer bei “MI” an die Musikindustrie denkt, liegt nicht ganz falsch. Es kann aber kein Zufall sein, dass MI ebenso die Abkürzung für Modeindustrie sein könnte. Ich bin vielleicht nicht der geschmackvollste Mensch was Mode angeht, mir fehlt glaube ich das richtige Gespür Mode geschickt zu kombinieren. Jedenfalls habe ich bei gewissen Dingen einfach keinen Hang zum aussergewöhnlichen. Offensichtlich wird dieser Geschmack aber nicht bedient. Folgendes Szenario:

Ich war aufgebrochen in das winterliche Frankenberg, um mir ein Kleidungsstück zu kaufen, was mir vor einiger Zeit abhanden gekommen war: Ein wärmender Schal. Mein Hals kratzt und beginnt zu schmerzen, so dass ich es für das Beste halte das gute Stück zu wärmen. Ich besaß letztes Jahr einen Schal, wie er perfekter für mich nicht sein könnte: Schwarz, Fleece, bekannter Hersteller für Artikel die Warmhalten, kein Gedöns. Er war nicht teuer. Ist ja auch nur ein Stück Stoff mit vernähten Kanten. So muss das sein.

Aber glaubt einer von euch ernsthaft, dass es solch einen Schal noch zu kaufen gibt? Es hat sogar ein nagelneuer Sportladen in Frankenberg aufgemacht. Da war ich zuerst. Fehlanzeige. Nirgendwo. Ich bin die ganze Stadt hoch und runter Gelaufen und hab alles abgeklapptert was irgendwie Stoff verkauft.
Ich hatte die Wahl zwischen einem schwarzen Stück Stoff mit einer Wolfspfote drauf für sage und schreibe 20 Euro (was immerhin 40 DM sind… Wie absurd!), einem schwarzen Stück Stoff für für 15 Euro, aber mit Fransen (und ich wollt ja kein Gedöns), oder Geringelte Modeschals in allem Möglichen Farbgebungen. Aber ich bin numal nicht der Typ, vor dem Verlassen des Hauses den Schal nach der Farbgebung seiner Schuhe wählt. Oder seiner Nase. Ich will doch nur einen schwarzen, gedönsfreien Schal haben… .

Wenn einer einen Tipp hat, wo ich meinen geliebten verlorengegangen Schal neu kaufen kann, wäre ich demjenigen sehr dankbar. Der Hersteller war übrigens Thinsulate. Wer mir jetzt mit Weblinks ankommt, den möchte ich darauf verweisen, dass mir das zu einfach ist. Ausserdem kommen meist Versandkosten dazu, womit ich wieder fast bei den 40DM wäre.

Die Karamellgebäck-Problematik

Dezember 14th, 2009 · 21:30 h

Kennt ihr Karamellgebäck? Kennste? Kennst? Das ist der süße Keks, den man zum Kaffee serviert bekommt. Die Anwendung ist abhängig vom Konsument. Man kann tunken oder ihn vor oder nach dem Genuss des Getränks trocken futtern. Ich allerdings bin der Meinung, dass beim Urknall die Materie, Antimaterie, Kaffee und Karamellgebäck entstanden sind. Das eine geht mit dem anderen eine Symbiose ein. Der geschmackliche Orgasmus der sich im Mund auftut, wenn man ein Stück von dem Gebäck mit einem Schluck Kaffee runterspült ist einfach herrlich. Nur blöd, dass es eine Verschwörung der Karamellgebäckindustrie die Größe scheinbar so runtergenormt hat, dass man sich damit nicht übersättigen kann um nicht Gefahr zu laufen, dass dem Konsument die Lust darauf vergeht.

Was bleibt uns also anderes übrig? Ich für meinen Teil Versuche die Art und Weise des Konsums zu perfektionieren. Ich stelle das Mischverhältnis so ein, dass ich für den kompletten Kaffee immer einen Happen vom Keks habe. Das sieht mit unter recht komisch aus. Mein Fahrer hat mich heute gegen Ende des Kaffees etwas verstört angeguckt und mir vorwurfsvoll die Worte: “Du hast den Keks immer noch nicht aufgegessen?” Ich glaube ich werde bei meinem nächsten besuch in der Metro so einen 12 Kilo Sack mit Karamellgebäck kaufen. Und dann werden alle neidisch auf mich sein. Anschließend werde ich mit einem Wahnwitzigen Plan die Weltherrschaft an mich reißen. Dann ziehe ich meinen Pyjama an, trinke ein Glas warme Milch und lege mich zu meinem Teddy ins Bett.

Pizza des Herrengeschlechts

Dezember 7th, 2009 · 23:44 h

Drei Männer, ein Auftrag: Pizza machen. Das bedeutet: Zutaten für mindestens zwei Bleche. Also einkaufen. Tonnenweise Salami, Kilos an Schinken, Barbecuesauce, Champ…Champignnions…Champinign… Pilze und Paprika. Peperoni haben Männer wie wir immer auf Vorrat. Genau wie Zwiebeln. Für den Fall dass wir mal bei einer Dame Gefühle vortäuschen müssen. Drei Päckchen Käse waren im Einkaufswagen und zwei Kisten Wasser für den Nachdurst wurden eigeladen.

Der Dome mag in den USA vielleicht seine Cheeseburgerpizza haben, aber gegen unsere Pizzatorte kann selbst die nicht anstinken.

Neuzugang

Dezember 4th, 2009 · 10:55 h

Um unser Team etwas zu erweitern möchten wir unseren Chefkoch Felix im Autorenteam begrüßen. Felix kann – im Gegensatz zu mir – kochen. Und das ist gut so. Ich glaube hier wird es in Zukunft einen Haufen Mampf geben. Man wird vermutlich schon beim Lesen satt.

Anders als Chris und meine Wenigkeit ist er kein Kölner, sondern ein Darmstädter. Das ist natürlich bei weitem nicht so cool, aber manchmal bleibt einem eben nichts anderes übrig :-) .

Wir wünschen Freude.

Chili con Leberkäse

Dezember 3rd, 2009 · 22:52 h

Mal vorweg: Ich habe bevor ich nach Köln gezogen bin nur äusserst selten gekocht. Eigentlich kann man das was ich da tat nicht direkt als Kochen bezeichnen. Eher als Aufwärmen. Nungut, mir war klar, dass ich mich auch in Zukunft einigermaßen ausgewogen und gesund ernähren wollte. Was bleibt einem Menschen also anderes übrig als das Kochen zu lernen?

Ich bin also momentan dabei ohne jegliches Küchenwissen das Kochen auf eigene Faust zu lernen. Und ich stelle fest: Das ist nicht so leicht wie es aussieht… . Mittlerweile klappt das aber so gut, dass ich des öfteren einfach irgendwelche Dinge zusammenmische und das ganze hinterher zu einem richtig ordenltichen Essen wird. Jedesmal wenn mir das gelingt und ich hinterher so von meinem Essen überzeugt bin, werde ich hier darüber berichten, und sofern ich mich an die Zutaten erinnern kann auch ein Rezept dazu veröffentlichen.

Der Vorteil: Das Nachkochen ist aufgrund meiner eigenen Erfahrungsfreiheit so einfach, dass es auch Menschen nachkochen könnten die ähnlich viel, bzw. wenig Kochwissen auf dem Kasten haben.

Beginnen möchte ich hier mit dem Essen des heutigen abends. Ursprünglich sollte es ein Leberkäse Ragout werden. Durch meine Zutatenmischung ist die Geschichte aber recht scharf geworden. Deshalb tendiere ich dazu es ein Chili zu nennen. Zumal es geschmacklich einem Chili con Carne ähnlich ist. Nur ohne Hackfleisch. Dafür mit Leberkäse.

Der Chris und ich sind gute Esser, deswegen sind die Portionsgrößen hier für jeweils zwei hungrige Menschen gedacht. Wir beginnen mit den Zutaten:

  • 400g Leberkäse
  • 1 Stück Butter
  • 1 Paprika (oder 1/2 Rote und 1/2 Gelbe, der Optik wegen)
  • 2 Peperonischoten
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • 1 kleine Dose Rote Kidneybohnen
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Reis

Im Idealfall zuerst alle Zutaten vorbereiten. Das bedeutet: Paprika waschen und in Steifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und halbe Zwiebelringe schneiden. Den Leberkäse in schmale Streifen oder Wüfel schneiden. Die Peperoni waschen, den Kopf abschneiden, die Schoten halbieren und die Kerne rauskratzen. Anschließend die hälften ebenfals ein kleine Stücke schneiden.

Jetzt ist der Reis an der Reihe. Die eine Tasse Reis in einen Topf geben und zwei Tassen Wasser dazuschütten. Eine Prise Salz dazu und das Wasser zum Kochen bringen. Kocht das Wasser, den Herd runterregeln und den Reis etwa 20 Minuten unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen bis das Wasser größtenteils verdunstet ist.

Parallel dazu die Pfanne mit einem Stück Butter erhitzen. Wenn die Butter heiß ist, die Leberkäsestreifen dazugeben und anbraten. Die Pfanne ab und zu schwenken, damit die Streifen gleichmäßig angebraten werden. Wenn der Leberkäse von allen Seiten leicht Farbe bekommen hat zunächst die Zwiebeln und den Paprika dazugeben. Unter häufigem Schwenken die Zutaten anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Währenddessen den den halben Liter Gemüsebrühe vorbereiten und anschließend hinzugeben. Zu der Brühe kommt dann noch die kleine Dose Tomatenmark, die geschnittenen Peperonis und die Kidneybohnen deren Flüssigkeit abgeschüttet werden kann. Das ganze Gemenge gut durchrühren und köcheln bis alles etwas dickflüssiger ist. Ich habe noch etwas dunklen Saucenbinder dazugegeben, sollte aber nicht unbedingt notwendig sein. Mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken und vom Herd nehmen. Teller rausholen, Reis drauf, Chili drauf, Fertig.

Bon Voyage, oder so.

Neues Weblog

Dezember 3rd, 2009 · 17:25 h

Tadaaa…
Kaum in Köln (naja, mittlerweile drei Monate) und schon gibts ein neues Blog. Das ganze natürlich auch mit Hintergrund.

Punkt 1: Ich bin nicht mehr allein. Dieses Blog wird nun von Chris und mir zusammen bestellt. Das macht Sinn, da wir beide nicht die fleißigsten Blogger sind. Zusammen schaffen wir es aber vielleicht auf eine Regelmäßige frequenz.
Punkt 2: Veränderte Lebensumstäde. Umzug nach Köln. Ausbildung zum Fachidioten. Sowohl Chris, als auch ich. Während oder nach der Ausbildung soll sich auch Karrieremäßig etwas tun. Mit Sicherheit gibt es hier auch das ein oder andere mal Werke aus dem Studium. Mal schauen wie weit wir kommen.
Punkt 3: Neue Herausforderungen. Die erste eigene Wohnung. Ich bin mitterweile autodidaktischer Kochschüler. Das geht nicht immer gut, aber wenn mir etwas ganz ordentlich gelingt, werde ich nicht zögern und hier ein Rezept präsentieren.

Um all diese Punkte zu vereinen hab ich dieses Blog “Level Up” genannt. Der Aufstieg in jeder Hinsicht. Ich werde sehen wohin mich das führt. Es bleibt spannend.

Meine alten Fotoalben habe ich auch wieder dazugepackt. Aktuell ist ein Loch zwischen August und der Gegenwart entstanden. Ich werde versuchen dieses zu stopfen, wenngleich ich auch wenig Material dafür habe.